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Berufsunfähigkeitsversicherung

Das sollten Sie beachten
Die Kriterien für einen Vertragsabschluss haben die deutschen Versicherer sehr hoch angesetzt. Wer Zweifel in Bezug auf die Vertragsannahme hegt, kann vorab bei mehreren Gesellschaften so genannte Probeanträge stellen. Im Fall einer Ablehnung wird diese dann nicht "aktenkundig".

Wer alle Kriterien erfüllt, sollte sich nicht unbedingt auf den billigsten Anbieter stürzen, sondern sich beim Berater über die jeweiligen Klauseln und Be-
dingungen der Police informieren. Denn: im Leistungsfall entscheidet nicht das günstigste Angebot über die Qualität der Versicherung sondern auch Kulanz- und Kundenorientierung. Prüfen Sie daher auch folgende Passagen des Vertrages:

Abstrakte Verweisung
Behält sich der Versicherer das Recht einer abstrakten Verweisung vor, kann er die Leistung verweigern. Dazu genügt es nachzuweisen, dass der Versicherte bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit theoretisch in einem "Verweisungsberuf" arbeiten könnte. Aus diesem Grund sollte eine entsprechende Verzichtsklausel im Vertrag vorgesehen sein.

Nachversicherungsgarantie
Räumt der Anbieter eine entsprechende Garantie ein verpflichtet er sich, beim Eintritt vertraglich festgelegter Ereignisse (z.B. Nachwuchs, Heirat, Selbst-
ständigkeit) die Versicherungssumme zu erhöhen. Hierfür ist keine erneute Gesundheitsprüfung nötig.

Verzicht auf Vertragskündigung gemäß 41 des VVG
Wird kein Verzicht vereinbart, erlaubt dieser Paragraph des Versicherungs-vertragsgesetzes (VVG) dem Versicherer die nachträgliche Anhebung der Beiträge und sogar den Rücktritt vom Vertrag. Dies gilt jedoch nur bei einem Nachweis, dass zum Zeitpunkt der Vertragsschließung unbekannte Risiken beim Versicherten vorlagen, die nicht in die Kalkulation der Police einbezogen wurden.

Rücktrittsrecht
In der Regel sieht der Vertrag ein Rücktrittsrecht des Versicherers für den Fall vor, dass der Kunde Gesundheitsfragen bei Vertragsschließung falsch beant-
wortet hat. Die hier eingeräumte Rücktrittsfrist sollte maximal 5 Jahre betragen.

Zeitliche Begrenzung der Gesundheitsfragen
Fragen zu Krankenhausaufenthalten sollten auf die letzten 10 Jahre begrenzt sein bzw. auf die vergangenen 5 Jahre bei ambulanten Behandlungen. Sieht der Vertrag längere Zeiträume vor, lässt dies zumeist negative Rückschlüsse auf die Kulanz des Versicherungsunternehmens zu.

Prämienanpassung nach 172 des VVG
Dieser Passus erlaubt theoretisch eine nicht kalkulierbare Anhebung der Beiträge und sollte daher nicht im Vertrag aufgeführt sein.

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